Archiv & Forschung

Nachdem die „United Front for National Salvation of Kampuchea“ und vietnamesische Truppen Phnom Penh von der Herrschaft der Roten Khmer zu Beginn des Jahres 1979 befreiten, flüchteten die in S-21 verbliebenen Wärter und Verwaltungsmitarbeiter des Gefängnisses und ließen tausende Dokumente und Fotografien zurück. Zusammengenommen sind heute noch 6.147 Fotografien im Museumsarchiv vorhanden. In Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Fotografen Doug Niven und Chris Riley wurden die Negative gesäubert und konserviert.

Zurzeit hat das Archiv 5.847 intakte Negative in einem Katalog zusammengestellt. Die Cornell University (USA), die sich mit um die Digitalisierung der Negative gekümmert hat, hält ebenfalls einen Katalog bereit.
Darüber hinaus stellen das Documentation Center of Cambodia (DC-CAM) und die Yale University Scans der Fotografien in ihren Datenbanken zur Verfügung.

Doug Niven machte 1997 den Fotografen von S-21, Nhem En ausfindig, der nach 1979 in einem von der Roten Khmer kontrollierten Gebiet lebte. Nachdem Nhem En gefunden worden war, konnten durch ihn weitere Mitarbeiter des Gefängnispersonals aus S-21 befragt werden, die neue Erkenntnisse über diesen Teil der schrecklichen Geschichte beitrugen.

Für mehr Informationen: