Über Uns

NY SAMNANG, Leiter der Tour Guides & Mitarbeiter im Ausstellungsteam

Wie wurden Sie in die Arbeit des Museums einbezogen?

Tuol Sleng Genocide Museum ist eine Gedenkstätte, die an die Zeit der Roten Khmer erinnert. Die Roten Khmer haben diese ehemalige Schule zur brutalen Inhaftierung, zur Durchführung von Verhören, zum Foltern und Töten von vielen Menschen benutzt. Viele BesucherInnen aus aller Welt besuchen das Museum. Ich habe Erfahrungen im Tourismus und ich bin interessiert an Geschichte. Es ist wichtig, die Geschichte der Roten Khmer zu erzählen, damit Menschen diese Verbrechen verstehen können und dazu beitragen, dass so etwas nicht wieder passiert.

Was fordert Sie am meisten heraus bei Ihrer Arbeit als Tour Guide?

Tuol Sleng Genocide Museum ist ein sehr trauriger Ort für BesucherInnen, aber auch für die MitarbeiterInnen. Es ist emotional immer wieder schwer, den Menschen von den Verbrechen während der Roten Khmer Zeit zu erzählen. Viele BesucherInnen werden traurig und reagieren geschockt, wenn sie von den Verbrechen erfahren.
Aber es ist mir wichtig, meinen Teil dazu beizutragen, diese Geschichte mit den BesucherInnen zu teilen, insbesondere mit der jüngeren Generation.

Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit am Museum?

Ein Tour Guide zu sein, ist ein guter Job. Jeden Tag treffe ich viele Menschen aus verschiedenen Ländern dieser Welt. Dies ermöglicht mir, die Geschichte der Roten Khmer mit der Welt und insbesondere mit der jüngeren Generation zu teilen. So können wir besser verstehen, wie wir eine Wiederholung solcher Verbrechen in Zukunft verhindern können.

Erzählen Sie uns etwas über Ihre beste Erfahrung am Museum.

Jeden Tag treffe ich viele BesucherInnen. Ich gebe viele Informationen weiter, und sie fragen viele Fragen. Ich spreche sehr freundlich mit den BesucherInnen. Ich gebe mein Bestes, die Geschichte der Roten Khmer zu erklären, und sie teilen ihre Ideen mit mir. Oft bekomme ich gesagt, dass sie mich für meine Arbeit am Museum bewundern und dass ich ihnen von der Geschichte der Roten Khmer erzähle. Sie bewundern mich – trotzdem dies ein Ort der Trauer, der Gefühle und des Stresses ist – da es ein wichtiger Gedenkort für Menschen ist, um zu lernen und zu erinnern.

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