Ständige Ausstellung

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Die ständige Ausstellung zeigt die Geschichte der Roten Khmer von 1975 bis 1979, wobei der Schwerpunkt auf den Gräueltaten liegt, die während dieser Zeit im Foltergefängnis S-21 verübt wurden. Darüber hinaus gewährt das Museum Einblick in die Arbeit des ECCC (Extraordinary Chambers in the Courts of Cambodia) und in die Verurteilung einiger der höchsten Parteimitglieder der Roten Khmer, unter ihnen auch von Duch, dem ehemaligen Gefängnisleiter von S-21.
Bei einem Gang durch die Ausstellung können Beweise der Gräueltaten in S-21 betrachtet werden: Fotografien, Folterinstrumente, Zellen in ihrem historischen Zustand, die Kleidung der Häftlinge, Hand- und Fußfesseln, Ketten und viele weitere Artefakte. Außerdem stellt das Museum die Gemälde des überlebenden S-21 Häftlings Vann Nath (1946-2011) aus. Seine großformatigen Ölgemälde illustrieren die Erinnerungen an seine Haft, an die Foltermethoden, die zur Erpressung der Geständnisse angewendet wurden und an die Lebensbedingungen in S-21. Die Entscheidung für die Präsentation der Bilder hatte in Gebäude A, B und D bauliche Veränderungen erforderlich gemacht. Das Gebäude C gilt inkl. der Zellen als weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten.