Über Uns

HANG NISAY, Leiter der Projektteams & Mitglied des Ausstellungsteams

Wie wurden Sie in die Arbeit des Museums einbezogen?

Während meiner Schulzeit an einer High School in Phnom Penh habe ich nie das Tuol Sleng Genocide Museum besucht. Im Jahr 2008 nach meinem Studium der Archäologie bewarb ich mich beim Ministerium für Kultur und Kunst auf eine Stelle. Im nächsten Jahr bestand ich dann den erforderlichen Test des Ministeriums und wurde Mitarbeiter des Ministeriums am Tuol Sleng Genocide Museum.

Was fordert Sie am meisten heraus bei Ihrer Arbeit am Museum?

An einem Museum zu arbeiten, dass an Massenverbrechen erinnert, ist nicht einfach; insbesondere sich täglich der traurigen Geschichte zu stellen. Manchmal schmerzt es mich, wenn ich über das Leben meiner Eltern den BesucherInnen erzähle. Die größte Herausforderung für mich ist es, die traurige Geschichte zu verarbeiten. Auf der anderen Seite ist es wichtig für mich, diese Geschichte mit anderen Menschen zu teilen, so dass sie verstehen können, was geschehen ist und dazu beitragen, dass diese Geschichte sich nicht wiederholt.

Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit am Museum?

Ich schätze es sehr, als Tour Guide an diesem Museum zu arbeiten, da ich so die Geschichte der Gräueltaten in Kambodscha mit allen BesucherInnen teilen kann. Dabei ist mir die junge Generation besonders wichtig, damit wir verhindern können, dass sich die Geschichte wiederholt. Darüber hinaus möchte ich zur Weiterentwicklung des Museums beitragen, durch meine Arbeit an Wechselausstellungen zu verschiedenen Aspekten der Herrschaft der Roten Khmer. Ich bin viel mit Recherche beschäftigt, um den Informationsgehalt des Museums zu erhöhen und unser Team bei der Erstellung weiterer Ausstellungen zu begleiten.
Insgesamt hoffe ich, dass diese Bemühungen nicht nur zur Weiterentwicklung des Museums beitragen, sondern auch die Idee der Versöhnung erneuern und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die Zukunft Kambodschas stärken.

Erzählen Sie uns etwas über Ihre beste Erfahrung am Museum

Der Teil meiner Arbeit, der mir am besten gefällt, ist, unsere mobile Ausstellung an Schulen zu bringen und die SchülerInnen dabei zu begleiten, mehr über unser Museum zu lernen. Daher arbeite ich daran, ihre Erfahrungen durch alle neuen Ausstellungen, die wir in den letzten zwei Jahren entwickelt haben, zu verbessern.
Mein Team und ich sind daran interessiert, das Museum kontinuierlich weiter zu entwickeln, so dass es ein interaktiver und lebendiger Lernort für Frieden und Freiheit wird.

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